Ursula Poznanski – Aquila

 

Mein Jugendbuch-Lese-Trip geht weiter und landet heute bei Ursula Poznanski und ihrem neuen Jugendroman ‚Aquila‘. Bei den anderen Jugendbuch-Empfehlungen habe ich nicht die Altersangabe zugefügt, das werde ich aber ab jetzt tun.

Die achtzehnjährige Nika aus Deutschland verbringt ein Auslandssemester in der Toskana, in der schönen Stadt Siena. Sie teilt sich eine kleine Wohnung  zusammen mit einem deutschen  Mädchen, Jenny, die ebenfalls in Siena studiert. Mit Jenny und ihrem Freund verbringt Nika auch einen Großteil ihrer Zeit und alle drei gehen zusammen am Wochenende aus. Doch eines Morgens wacht Nika in ihrem Zimmer in ihrer WG auf und kann sich an die letzten zwei Tage nicht mehr erinnern. Die letzten Erinnerungsfetzen stammen von Samstag Nacht, als sie zusammen mit Jenny in einem Club war. Doch jetzt ist es Montag Morgen und sie kann sich nicht erinnern, was seit Samstag Nacht passiert ist. Hinzu kommt, das ihr Handy, sowie ihre Hausschlüssel nicht mehr auffindbar sind, ihre Kleider vor Schmutz und Dreck nur so stehen und eine frische, tiefe Wunde sich an ihrer Schläfe befindet. Was ist passiert? Selbst Jenny ist nicht zu Hause, die sie fragen kann. Nur auf dem Badspiegel liest sie eine bedrohliche Nachricht ‚Letzte Chance‘. Die Verwirrung ist groß, auch als nach einigen Tagen Jenny noch immer nicht aufgetaucht ist und Nika weitere merkwürdige Botschaften erhält und von einem fremden jungen Mann beobachtet wird. Als plötzlich eine Mädchenleiche in der Kanalisation auftaucht, bekommt es Nika mit der Angst zu tun…

Ein wirklich spannender Jugendthriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Aber das bin ich von Ursula Poznanski auch nicht anders gewohnt, denn auch mit ‚Erebos‘ hatte sie mich schon gefangen.

Ursula Poznanski

Aquila

Loewe Verlag, ISBN 978-3-7855-8613-6

ab 14 Jahren

 

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