Tracy Chevalier – Der Ruf der Bäume

Pünktlich zum Wochenanfang gibt es heute mal einen Ausflug nach Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts:

Tracy Chevalier, eine meiner Lieblingsautorinnen, hat einen wunderbaren Roman über eine Einwandererfamilie geschrieben, die eng mit der Geschichte der Bäume verwurzelt  ist.

Die Familie Goodenough hat es, wie viele tausend andere Einwanderer, versucht in der neuen Heimat Amerika Fuß zu fassen. Sie besitzen im Sumpfgebiet von Ohio ein Stückchen Land, das sie zu einer Apfelplantage angelegt haben, mit Apfelbäumen, welche noch aus England stammen. Aber es ist ein Ding der Unmöglichkeit in diesem Gebiet eine erfolgreiche Ernte einzufahren. Eingeholt durch die ganzen Probleme zerfleischen sich die Eltern gegenseitig, die Kinder verwahrlosen und nur der jüngste Sohn Robert schafft den Sprung aus dem Sumpf und folgt seinem Traum nach Kalifornien weiterzuziehen.  Auch seine Leidenschaft sind die Bäume, die ihn schon sein ganzes Leben begleitet haben, doch nicht die Apfelbäume haben es ihm angetan, sondern die berühmten Mammutbäume.

Tracy Chevalier beschreibt den Wilden Westen aus einer ganz eigenen Perspektive und zeigt, dass es ein harter Überlebenskampf zu dieser Zeit war, seinen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit zu verwirklichen.

Tracy Chevalier

Der Ruf der Bäume

Knaus Verlag, ISBN 978-38135-07232

 

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