Madeline Miller – Das Lied des Achill

Voriges Jahr habe ich schon mit viel Freude das Buch von Madeline Miller ‚Ich bin Circe‘ gelesen und es hat mich sehr entzückt, dass ein neuer Roman ‚Das Lied des Achill‘ von ihr erschienen ist. Ganz wundervoll wie die Autorin es geschafft hat, eine Geschichte aus der Ilias zu einem neuen modernen Roman umzuwandeln. Für mich gibt es als den besten Erzähler der griechischen Mythologie nur den einzigartigen Gustav Schwab mit seinen ‚Sagen des klassischen Altertums‘, die mich meine ganze Zeit in der Schule begleitet haben und die ich mit viel Liebe gelesen habe. Madeline Miller mit ihren neuen Interpretationen einiger griechischer Mythen in ihren Romanen gefällt mir sehr sehr gut.

Achill, dem Sohn der unsterblichen Meeresgöttin Thetis und dem sterblichen König Peleus, wird prophezeit, dass er der beste Kämpfer der Griechen sein wird. Er ist ein wirklich zauberhaft aussehender junger Mann, ein begabter Kämpfer, nahezu unverletzbar und wird von jedem angehimmelt. So auch von seinem besten Freund, Vertrauten und Geliebten Patroklos, einem jungen heimatverbannten Prinzen, der ihn schon seit seiner Kindheit kennt und begleitet. Er folgt ihm in die Lehrjahre zu dem Zentaur Chiron und zieht mit ihm zusammen in den Krieg gegen Troja, um die schöne Helena zurückzuerobern. Immer an seiner Seite kommt es dort zur Katastrophe, die dem stolzen Achill prophezeit wurde.

Erzählt wird dieser tolle Roman aus der Sicht des Patroklos, der einem ein ganz anderes Bild von Achill vermittelt, als man es aus den griechischen Sagen kennt. Und somit bin ich zu einem ganz großen Fan dieses Romans geworden.

Madeline Miller

Das Lied des Achill

Eisele Verlag, ISBN 978-3-96161-082-2

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