John Boyne – Der Junge auf dem Berg

Die Neuerscheinungen für den Herbst haben es in sich: John Boyne hat endlich wieder einen neuen Roman geschrieben, der in die Fußstapfen von ‚Der Junge im gestreiften Pyjama‘ treten könnte:

Paris 1936: Der siebenjährige Pierrot lebt mit seiner Mutter alleine in Paris, sein Vater hat die Familie verlassen und verstarb als er vier Jahre alt war. Als auch noch die Mutter verstirbt ist Pierrot ganz alleine und würde am liebsten bei seinem Freund Anshel Bronstein wohnen, was aber nicht möglich ist. Er kommt in ein Waisenhaus und lebt dort bis seine Tante aus Deutschland ihn abholt und mit sich nach Berchtesgaden nimmt, wo sie als Haushälterin auf Hitlers Berghof arbeitet. Pierrot, der ab sofort nur noch Peter gerufen wird, verändert sich in kurzer Zeit unter Hitlers Einfluss. Aus dem lieben, verständnisvollen Jungen, dessen bester Freund in Paris der jüdische Anshel war, ist ein gemeiner, berechnender Junge geworden, der sogar vor einem schrecklichen Verrat nicht Halt macht.

Ein beeindruckender Roman, der aufzeigt, wie leicht man durch einen negativen, hässlichen Einfluss manipuliert werden kann. Unbedingt lesen!

John Boyne

Der Junge auf dem Berg

Fischer Verlag, ISBN 978-3-7373-4062-5

 

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