Helga Glaesener – Das Erbe der Päpstin

Schon lange ist es her, dass ich den Roman von Donna Cross ‚Die Päpstin‘ gelesen und den ich damals richtig verschlungen habe. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass www.vorablesen.de es mir ermöglicht hat, dass ich jetzt den neuen Roman von Helga Glaesener ‚Das Erbe der Päpstin‘ lesen durfte.
Der 455-seitige Roman spielt im 9. Jahrhundert, wo die junge Adlige Gisla von kriegerischen Dänen aus ihrer Heimat Friesland nach Dänemark verschleppt wird. Nach einem Dasein als Sklavin und Mutter zweier Töchtern, deren Vater ihr Entführer Björn ist, verliert Gisla durch ihn ihr Leben. Ihre beiden Töchter Asta und Freya rächen den Tod ihrer Mutter und töten ihren Vater. Die beiden jungen Frauen fliehen zurück nach Friesland, wo sie ihren Großvater finden wollen, von dem ihre Mutter ihnen immer erzählt hat. Doch dort trennen sich die Wege der Schwestern. Asta bleibt in Dorstadt und wird die Frau des gewalttätigen Giso. Freya, als Mann verkleidet, macht sich auf nach Rom, wo ihr Großvater bei der Garde des Papstes beschäftigt sein soll. Gerade hat sie ihn gefunden, wird er ihr auch schon wieder genommen und gleichzeitig mit dem Papst Johannes, der in Wirklichkeit eine Frau ist, getötet. In Rom trifft Freya auf Aristid, einen Römer aus der Garde ihres Großvaters, in den sie sich verliebt. Sie  macht sich auf die Suche nach den Mördern ihres Großvaters und gerät selbst in große Gefahr, die sie immer wieder flüchten lässt.
Ein sehr abwechslungsreicher und spannender Historienroman, der sehr gut recherchiert und leicht geschrieben ist.

Helga Glaesener

Das Erbe der Päpstin

Verlag Rütten & Loening, ISBN 978-3-352-00928-0

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