Charlotte Link – Ohne Schuld

Es ist schon Jahre her, dass ich einen Roman von Charlotte Link gelesen habe. Warum eigentlich? Ich weiß es nicht, denn sie schreibt so mitreißend und authentisch, was mir wohl durch das Lesen der vielen Neuheiten einfach entfallen ist. Also habe ich ordentlich etwas nachzuholen.

Der neue Krimi ‚Ohne Schuld‘ ist der dritte Fall für die beiden Ermittler Kate Linville und Caleb Hale und bereits ab der ersten Seite sehr spannend geschrieben. Charlotte Link hat die Begabung ihre Charaktere sehr glaubwürdig und real darzustellen und mehrere Handlungen parallel zu erzählen, ohne dass man den Faden verliert. 

Kate Linville ist kurz vor ihrem Umzug, denn sie wird bei der North Yorkshire Police unter Caleb Hale einen neuen Job beginnen. Doch zuvor, als Abschiedsgeschenk ihrer früheren Kollegen, befindet sie sich im Zug auf dem Weg zu einem Wellness-Wochenende. Dort im Zug verfolgt ein junger Mann eine Frau und schießt auf sie ohne sie zu erwischen. Kate ist sogleich mittendrin. Ein paar Tage später stürzt eine junge Frau mit ihrem Fahrrad, es fällt noch ein Schuss, aber sie überlebt. Nach Abgleichung wird festgestellt, dass die Waffe bei beiden Überfällen dieselbe ist. Kate beginnt zu ermitteln, muss allerdings auf ihren Vorgesetzten Caleb Hale verzichten, der wegen einer Fehlentscheidung und Alkoholproblemen vom Dienst suspendiert ist. Nach und nach erkennt Kate die grausamen Zusammenhänge der beiden Opfer und gerät selbst in Gefahr.

Der Krimi ist ganz toll konstruiert und hat mich lange ahnungslos und mitfiebern lassen.  Ich freue mich sehr Charlotte Link wieder für mich entdeckt zu haben. Danke Blanvalet für das Rezensionsexemplar!

Charlotte Link

Ohne Schuld

Blanvalet Verlag, ISBN 978-3-7645-0738-1

1 comment on “Charlotte Link – Ohne SchuldAdd yours →

  1. Hi, Iris, mir ging es exakt wie dir. Ich habe schon ewig nichts mehr von Charlotte Link gelesen und hatte jetzt mal wieder Lust auf einen Bestseller. Von der ersten Seite an in einer Geschichte versinken und mit den Figuren mitfiebern. Das hat bei „Ohne Schuld“ super funktioniert. Habe ihn atemlos gerade fertiggelesen. Knapp drei Tage und eine halbe Nacht habe ich gebraucht 😉 ganz liebe Grüße schickt dir Kerstin

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