Carys Davies – West

Ist schon ein bisschen her seit ich dieses Buch gelesen habe, aber es hat mir so gut gefallen. Nur schade, dass es relativ schnell gelesen war mit nur 204 Seiten. Den Tipp hatte ich von Sarah Jessica Parker, die sehr viel liest und Bücher empfiehlt. Sie hat sich mit dem Verlagshaus Hogarth zusammengetan und verlegt seit letztem Jahr als Herausgeberin Bücher.

Pennsylvania 1815: John Cyrus Bellman lebt mit seiner Tochter Beth in einem kleinen Ort, wo er ein Häuschen besitzt und sein Geld als Maultierzüchter verdient. Seine Frau ist schon sehr lange gestorben und so zieht er seine zehnjährige Tochter alleine groß. Er kann sich überhaupt nicht vorstellen wieder eine Frau zu heiraten, damit Beth mit einer Mutter aufwächst, so sehr hat er seine verstorbene Frau geliebt. Als er durch Zufall in einer Zeitung von einer Entdeckung riesiger Tierknochen liest, ist Cy wie verwandelt und kann an gar nichts mehr anderes denken, als sich in den Westen des Landes aufzumachen und mit eigenen Augen dieses Wunder der Schöpfung zu suchen und zu sehen. Nach langer Planung bricht er in den weit entfernten Westen auf, lässt Beth in der Obhut seiner freudlosen und mürrischen Schwester Julie, einer bigottischen, alten Jungfer, und plant in zwei Jahren wieder zurück zu sein. Sein Weg in den Westen wird schwierig und teilweise gefährlich. Und auch Beth führt ein kompliziertes und  bedrohliches Leben, doch mutig und verzweifelt wartet sie auf ihren Vater.

Ein kleines Lese-Abenteuer in den Wilden Westen, das man so schnell nicht vergisst.

Carys Davies

West

Luchterhand Verlag, ISBN 978-3-630-87606-1

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