Amélie Nothomb – Töte mich

 

Bisher hatte ich noch keinen Roman von Amélie Nothomb gelesen und bin durch mein Gewinn eines Leseexemplares bei www.vorablesen.de in den Genuss gekommen. Ich finde ihren Schreibstil mit vielen Dialogen etwas ungewohnt, bin aber ganz angetan.

‚Töte mich‘ ist die Geschichte des Grafen Henri Neville, der mit seiner Frau Alexandra schon seit Jahren glücklich verheiratet ist und mit ihr drei gemeinsame Kinder hat. Die beiden ältesten erwachsenen Kinder sind völlig unkompliziert, nur die jüngste siebzehnjährige Tochter Sérieuse macht dem stolzen Papa ein bisschen Probleme. War sie doch bis zu ihrem zwölften Lebensjahr glücklich, lebhaft und liebenswert, hat sie die letzten fünf Jahre in Gleichgültigkeit und Emotionslosigkeit gelebt. Sérieuse hat schon alles versucht aus dieser Situation zu flüchten und nimmt nun die Prophezeiung einer Wahrsagerin, die ihrem Vater voraussagt, er würde auf seinem Gartenfest einen Gast töten, als Chance. Sie bittet ihren Vater sie zu töten, da sie sehr unglücklich mit ihrem Leben ist u7nd wäre doch hierfür das perfekte Opfer?

Ein bisschen Krimi, ein bisschen Märchen und dabei ganz viel Gespräche. Ich kenne keine Autorin, die vergleichbar mit Amélie Nothomb wäre.

Amélie Nothomb

Töte mich

Diogenes, ISBN 978-3-257-06989-1

 

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